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Alles im Wandel

Eigendynamische Veränderungen

von: Manni - 27•11•13
Bild: Manni: "Bei mir ist alles im Wandel."

Manni: „Bei mir ist alles im Wandel.“

Im Laufe eines menschlichen Lebens gibt es immer auch Veränderungen, die der Mensch nicht alleine steuern oder kontrollieren kann. Plötzlich ist alles im Wandel und uns droht der Kontrollverlust über unser Leben. In diesem Jahr habe ich schon die zweite Phase einer solchen eigendynamischen Veränderung erlebt. Das ist auch der Grund für die erneute Blogpause der letzten Wochen.

 

Alles im Wandel – ist das gut oder schlecht?

Wenn alles im Wandel ist, sehe ich das meist positiv. Schließlich heißt Veränderung auch, dass wir uns weiterentwickeln. Alles andere wäre ein Stehenbleiben, ein Festhalten an bestehenden Strukturen und ein Einschränken der eigenen Persönlichkeit.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen, …

…Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Zitat aus „Stufen“ von Hermann Hesse

In unserer Gesellschaft ist Gleichmäßigkeit ein viel zu hoch bewertetes Gut. Wenn wir immer alles beim Alten belassen, also Veränderungen scheuen, haben wir keine Chance das Leben richtig zu genießen und uns im Kopf, in der Seele und dem Körper weiter zu entwickeln. Das Leben ist zu schön, um es nicht mit Veränderungen immer wieder neu genießen zu wollen. Das heißt, dass wir immer wieder unser Leben prüfen sollten, um nicht dem täglichen Einerlei und der Langeweile zum Opfer zu fallen.

Manchmal kommt der Anstoß von außen und wir müssen erst die „Zeichen“ erkennen, um unser Leben darauf einzustellen. In so einer Situation, also mit erheblichen Veränderungen in meinem Umfeld, befinde ich mich nun schon ein halbes Jahr und ich bin nun froh darüber.

Privat und geschäftlich, alles im Wandel.

Nach vielen Jahren des Strampelns, um vorwärtszukommen, haben sich für mich, durch den Wandel im Umfeld, neue Chancen aufgetan. Ich war schon ein wenig in eine Art Trott verfallen, der mein Privatleben genauso wie mein Geschäftsleben langweilig und ineffizient erscheinen ließ.

Durchgerüttelt von schweren Schlägen ins geschäftliche Kontor und einer Lawine von gravierenden, privaten Veränderungen war ich zunächst ein bisschen geschockt und irritiert, was dann auch zu einer gewissen „Betriebsblindheit“ führte. Viele Fehlschläge im geschäftlichen Bereich bauten mich nicht gerade auf und ich drohte immer tiefer in eine negative Stimmung zu geraten. Von der negativen Stimmung beeinflusst, wurde auch meine Liebe und mein Familienleben schwieriger und drohte zu kippen.

Krisen sind Chancen

Da ich die Krisensituationen der letzten Monate nicht nur selbst verursacht habe, sondern viele Dinge von außen auf mich einhämmerten, brauchte ich auch Hilfen von anderen Menschen. Das können auch mal Tritte in den Allerwertesten sein, die wie ein Weckruf wirken können.

So hat auch meine geliebte Frau einiges in Gang gesetzt, was mich wach gerüttelt hat. Es ist wohl so, dass ich das gebraucht habe.

Da ergriff Almitra abermals das Wort und fragte:
„Und was ist mit der Ehe, Meister?“
Und er antwortete und sprach:
„Ihr seid gemeinsam geboren und werdet in Ewigkeit beisammen sein.
Zusammen werdet ihr sein, wenn die weißen Schwingen des Todes eure Tage scheiden.
Ja, sogar im schweigenden Gedächtnis Gottes.
Aber lasst einander Raum.
Lasst die Winde es Himmels zwischen euch tanzen.

Und Eichen und Zypressen gedeihen nicht im Schatten des anderen.“
Zitat aus „Von der Ehe“ von Khalil Gibran

Jetzt kann ich viel mehr erkennen und mein Verhalten überprüfen, Änderungen im privaten und geschäftlichen Leben in Angriff nehmen. Positiv denken ist hier gefragt, also die Herausforderungen annehmen.

Aus der großen Krise ist so eine große Chance geworden und ich bin glücklich darüber.

Text: („Alles im Wandel“) von Manni

Bild: („Manni: Bei mir ist alles im Wandel. „) von Manni

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6 Kommentare

  1. Sabienes sagt:

    Lieber Manni,
    ich habe mir schon sowas gedacht, zumindest habe ich mir gedacht, dass bei dir einiges im Busch ist.
    Aber konkret?
    LG
    Sabienes

    • Manni sagt:

      Ich werde bestimmt auch mal etwas konkreter, aber nicht öffentlich zu jedem Thema. 😉

      LG

      Manni

  2. Henry sagt:

    Ich kenne auch die Theorie, dass Veränderungen, gleich ob gewollt oder ungewollt passieren, gut für die eigene Entwicklung sind. Manche schreiben auch vom Verlassen der Komfortzone. Ich gebe zu, ich bin froh, wenn alles beim Alten bleibt. Ich mag keine Veränderungen.

    • Manni sagt:

      Sicher wollen wir alle, dass manche dinge beim Alten bleiben. Da droht dann allerdings Stehenbleiben in der eigenen und der Entwicklung unseres nahen Umfeldes. Was für uns gut ist bestimmen wir letztendlich aus unserer Seele heraus. Schön, dass Du hier warst.

      LG

      Manni

  3. Lena sagt:

    Krisen sind Chancen – da muss ich Ihnen vollkommen Recht geben, dass hat sich immer wieder bewiesen. Man muss nur früh genug erkennen das eine Krise auch wirklich eine Krise ist um die Chancen so früh wie möglich schon in Angriff nehmen zu können. Der Artikel hier hat bestimmt wieder dem ein oder anderen Leser die Augen geöffnet!

    • Manni sagt:

      Leider klappt das mit dem „früh erkennen“ nicht immer. In einer Beziehung kann das dann dazu führen, dass einer von beiden ganz ordentlich leiden muss, bis der andere die Krise erkennen kann. Und ja, ich hoffe, dass die Leser auch für ihr Leben und Umfeld etwas aus diesem Beitrag mitnehmen können.

      Ein schönes Wochenende für Dich,

      lG
      Manni