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Pings, Trackbacks und Ping-Services

von: Manni - 12•01•13

Einige meiner Leser wissen wahrscheinlich gar nichts über Pings, Trackbacks und Ping-Services. Da ein recht großer Anteil meiner Besucher keine Blogger sind, erkläre ich hier auch einige Dinge dazu in grober Form.

Bild: Webmaster Friday will wissen, wie wir Pings, Trackbacks und Ping-Services nutzen

Webmaster Friday will wissen, wie wir Pings, Trackbacks und Ping-Services nutzen

Viele Blogger hingegen haben die Begriffe schon mal gehört und setzen diese Funktionen auch gelegentlich ein. Grob ausgedrückt zeigen diese Services die Verlinkung eines Artikels oder einer Seite auf dem Ursprungsbeitrag an. Das bedeutet verlinkt jemand in seinem Blog meinen Artikel, bekomme ich eine Benachrichtigung angezeigt, sofern beide Seiten den Service nutzen.

Wozu Pings, Trackbacks und Ping-Services?

Ein Pingback (so ist sein vollständiger Name) ermöglicht uns Bloggern zu sehen, wer uns verlinkt und verschafft uns ein „Zusammenrücken“ durch Verlinkung in der Blogospäre. Das soll heißen, es verbessert die Verlinkung der Blogs untereinander. Das kann auch für die Präsenz in den Suchmaschinen von Vorteil sein.

Bei Blogparaden kann sich das initiierende Blog diese automatische Verlinkung zu Nutzen machen, in dem es die mitmachenden Blogs über das Pingback in der Parade aufführt. Weniger Arbeit also.

Ein Trackback ist ähnlich nutzbar, aber nur eine halb automatische Funktion.

Verschiedene Ping-Services

Durch das ernorme Wachstum der Blogosphäre und der Internetnachrichten gibt es viele sogenannte Ping-Services. Ich nutze einige die für ein deutsches Blog auch Sinn machen. Die Services und deren Qualität zu testen habe ich mir nach einigen Versuchen verkniffen, weil dies eine ziemlich aufwendige Aufgabe ist und mir die Zeit zu knapp war. Allerdings steht diese Aufgabe genauso auf meiner Liste, wie eine Prüfung der Effizienz des gesamten Pingkrams. Vielleicht sollte es einem Ping-Service geben, bei dem Blogger sich anmelden müssen und dann autorisiert werden. Verstöße gegen Spamverbote könnten dann für einen Eintrag in einer Blacklist führen. Dann würde der Missbrauch der Funktionen erheblich eingeschränkt.

Pingbacks und Trackbacks als Plattform für Spammer

Leider ist es im Netz wie sonst im Leben. Es gibt immer diesen Teil der Menschen, der etwas Gutes zu miesen Zwecken missbraucht. Im Fall von Pingbacks und Trackbacks sind es die Arschgeigen aus der Spammerecke. Warum diese Schmarotzer des Internets immer noch ungestraft die Arbeit Anderer nutzen und Zeit von Millionen Menschen stehlen dürfen, ist mir ein Rätsel. Für mich gehört Spamming mit Knast bestraft, weltweit.

Leider ist die Abwehr von Spam in den Kommentaren durch Pingbacks und Trackbacks nur bedingt möglich. Ich probiere gerade das 3. Plug-in unter WordPress aus, das mir verspricht dieses „Zugemülle“ auf ein erträgliches Maß händischer Arbeit zu senken. Bisher nur mit äußerst mäßigem Erfolg.  🙁

Webmaster-Friday hat mich mit der Aufforderung zu diesem Artikel wieder mal „geweckt“. Vielleicht sollte ich mal selbst versuchen, ein Konzept zur Verhinderung des Missbrauchs von Pings, Trackbacks und Pingservices zu entwickeln, das würde bestimmt eine Lebensaufgabe. Vielleicht haben ja andere Teilnehmer am Thema dieser Woche schon ein paar Lösungen?

Hier könnt ihr sehen, was die anderen Teilnehmer dazu schreiben.

Text: ( Pings, Trackbacks und Ping-Services ) von Manni

Creative Commons Lizenzvertrag

Bild: ( Logo ) von Webmaster Friday ©

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8 Kommentare

  1. Tina sagt:

    Hallo Manni!
    Ich habe eigentlich ganz gute Erfahrungen mit der Antispam-Bee gemacht, man muss allerdings die Filter ziemlich „scharf“ einstellen.

    LG
    Tina

    • Manni sagt:

      Hey Tina,

      danke für den Tipp, seit 2 Wochen experimentiere ich auch mit Antispam-Bee. Was die Schärfe angeht, taste ich mich langsam heran. Mal sehen, wie das in ein paar Wochen aussieht. Zur Zeit habe ich gegenüber der vorherigen Lösung einen Rückgang von ca. 40 % (entspricht vorher: 200 Spams/Tag : jetzt immer noch 120 Spams/Tag).

      Liebe Grüße
      Manni

  2. Sabienes sagt:

    120 Spams am Tag ist natürlich schon ganz schön viel. Erstaunlich finde ich immer, dass meine Mondyoga-Seite viel mehr mit Spams bedacht wird, als die sabienes.de, obwohl diese Seite die bekanntere ist. Aber wer weiß, was in einem Spammer (oder in dessem Robot) so vorgeht?
    LG
    Sabienes

    • Manni sagt:

      Mit schäferer Einstellung von Antispam-Bee habe ich jetzt doch den Müll reduzieren können. 🙂 Seit Gestern habe ich nur noch 10 – 15 per Tag zu moderieren. Ich weiß allerdings nicht genau was mir an echten Kommentaren entgeht.

      Die Mondyoga-Site wird leichter gefunden als ein Mischblog und Du hast ganze Arbeit beim SEO geleistet. Außerdem ist ein Schlagwort wie Yoga wohl für Robots wichtiger als ein Mischblog.

      LG
      Manni

  3. Tobias sagt:

    Hallo,

    Antispam-Bee hat bei mir auch Wunder bewirkt 😉

    Grüße
    Tobias

    • Manni sagt:

      Hatte halt ein bisschen Bammel vor zu scharfen Einstellungen 🙂

      LG

      Manni

  4. Alex L sagt:

    Hallo,
    ich setze ebenfalls AntiSpamBee ein und das meiste an Spam wird dadurch aufgehalten und leider leider kann es passieren, dass auch ein guter Pingback in der Masse verloren geht. Danach suche ich auch aus Zeitgründen nicht mehr. Mir wäre es lieber, wenn die Pingbacks und Trackbacks als saubere Kommentare durchkommen. Dann kann man sie bequem freischalten :-).

    • Manni sagt:

      So ähnlich denke ich auch. Allerdings ist der Erfolg von Antispam-Bee schon bemerkenswert. Ping- und Trackbacks haben jetzt auch noch durch das Update auf WP 3.5 Probleme. Eine gute Idee die mal überarbeitet werden muss.

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