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Ebelfeldschule: Dialog mit Eltern ist nicht erwünscht.

Über Aussperrung, Aussitzen und Protektion in der Ebelfeldschule

von: Manni - 01•08•15

 

Liebe Lehrer und Mitarbeiter der Ebelfeldschule in Frankfurt am Main. Sehen Sie diesen Beitrag als einen offenen Brief an Sie und die Inhalte weitgehend als konstruktive Kritik am Verhalten sowie dem mangelhaften Dialog seitens der Schulleitung und nicht unerheblichen Teilen der Lehrerschaft gegenüber uns Eltern und nicht zuletzt auch gegenüber den Kindern, die wir Ihnen in Ihre Obhut geben.

Meine Kritik an der Ebelfeldschule ist nicht global.

Dies schreibe ich für Eltern, die Ihre Kinder ebenfalls in die Ebelfeldschule schicken wollen.

Dieser Artikel sollte sie nicht davon abhalten, der ohne Zweifel schönen Schule und Schulumgebung, der evtl. Nähe dieser Grundschule zu ihrem Wohnort und auch den guten Lehrleistungen des Lehrpersonals den Vorzug vor anderen Schulen zu geben. Die gesamte Leistung der Ebelfeldschule für unsere Kinder ist durchaus befriedigend bis gut. Schließlich ist die Schulpolitik in unserem Land alles andere als gut und die Lehrerschaft muss das ausbaden. Um den Beruf des/r Lehrers/Lehrerin heute noch ausüben zu können, müssen diese Menschen schon viel Idealismus mitbringen. Auch das ist natürlich meine, sehr subjektive Sicht auf diese Dinge.

Nach dem nun mein zweites Kind die ersten 4 Schuljahre erfolgreich auf der Ebelfeldschule verbracht hat, sieht die Bilanz dafür gut aus.

Ebelfeldschule: Dialog mit Eltern ist nicht erwünscht.

Ebelfeldschule: Dialog mit Eltern ist nicht erwünscht.

Mangelnder Dialog und das Aussitzen von Gesprächsbedarf an der Ebelfeldschule

Als ich vor etwa einem Jahr einen kritischen Beitrag zum Ausschluss der Eltern von den Bundesjugendspielen der Ebelfeldschule schrieb, dachte ich nicht, dass er vom Schulpersonal gesehen, geschweige denn gelesen wird. Zu mächtig war die Abneigung eines großen Teils des Lehrkörpers gegenüber dem Internet. Noch weniger erwartete ich Reaktionen, eine Stellungnahme der Schulleitung oder gar den Versuch einer Gegendarstellung aus der Ebelfeldschule. Es gab schlicht keinen Dialog, obwohl ich mich ja im Moment meiner Aussperrung bereits kritisch dazu geäußert hatte.

Als ich nun dieses Jahr (2015) erneut den Versuch unternahm, meinen 10-jährigen Sohn zu den Bundesjugendspielen zu begleiten, erwartete mich am Eingang zum Sportplatz eine schöne Überraschung. Die dort postierte Wach-Lehrerin, die offenbar den Zugang von Erwachsenen zu verhindern hatte, fragte ich, ob ich dieses Jahr zuschauen dürfte und sie antwortete, mit einem Nein und dass sie schon auf mich gewartet hätte, da ich mich ja negativ im Internet über die Aussperrung der Eltern geäußert hätte. „Das hat uns alle sehr geärgert“, hängte sie noch an und meinte damit offenbar die Lehrer der Ebelfeldschule. Keine Eltern, keine Opas und keine Omas, mit denen ich darüber gesprochen hatte, waren verärgert über meinen Beitrag.

Ehrlich, ich war darüber sehr erfreut darüber. Die Lehrer und offenbar auch die Schulleitung hatten meinen Beitrag gelesen. Es gab darauf hin noch einen kurzen und wie ich finde unwichtigen Wortwechsel zwischen dieser Lehrerin und mir und ich ging nach Hause, betrübt über den Ausschluss und erfreut, ja sogar belustigt über die späte Aussage zu meinem Artikel in 2014. Offenbar hatte ich ins Schwarze getroffen.

Kritik am Umgang verschiedener Lehrerinnen der Ebelfeldschule mit SchülerInnen.

Die beinahe zickige Reaktion durch die o.g. Wach-Lehrerin auf eine offene, in meinen Augen sogar konstruktive Kritik an dem letztjährigen Ausschluss, macht deutlich, wie wenig kritikfähig, LehrerInnen der Ebelfeldschule sind. Diese ist nur eine von vielen Reaktionen, die ich in den 8 Jahren meiner beiden Kinder an der Ebelfeldschule erlebt habe.

Nun hatte gerade diese bewusste Wach-Lehrerin wenige Wochen vor den Bundesjugendspielen einen verbalen Fehltritt gegenüber meinem Sohn begangen, den ich nicht ohne Kritik stehen lassen konnte und auch nicht wollte.

Auf eine berechtigte Frage meines Sohnes antwortete sie ihm mit: „Halt jetzt die Klappe und setz dich hin!“ So reden wir mit unseren Kindern nicht und halten es auch für falsch, dass Pädagogen dies tun.

Ich ging deshalb, als ich die leere Obstschale abholte, die ich für die Bundesjugendspiele mit frischem Obst gefüllt hatte, noch mal kurz ins Sekretariat der Ebelfeldschule und bat die immer freundliche Sekretärin um einen Termin mit der Schulleitung und der betreffenden Lehrerin, um darüber mal kurz zu sprechen. Bis heute habe ich nichts mehr von der Ebelfeldschule dazu gehört. Das kenne ich ja nun auch schon aus ähnlichen Situationen.

Liebe Leute von der Ebelfeldschule: „U. a. sind Aussperrung, Aussitzen und Mangel an Kritikfähigkeit für Stillstand verantwortlich und verhindern Fortschritt.

Wir als Eltern:

Um allen bösen Zungen gleich entgegen zu wirken: „Wir sind nicht die Eltern, die ihre Kinder in der Schule nur abgeben und die Erziehung den Pädagogen überlassen.“

Wir haben die Schule, die Lehrer und die Klassengemeinschaft immer unterstützt und gefördert. Haben für Feste Kuchen gebacken, Essen gekocht und Standdienste gemacht, haben Begleitung bei Ausflügen der Klassen ausgeübt und die Klassenräume renoviert, die Pausenspielgeräte repariert und gewartet.

Ich hoffe, auch dieser Beitrag wird gelesen, sorgt vielleicht für ein bisschen mehr gegenseitiges Verständnis zwischen Schülern, Lehrern und Eltern.

Text: (“Ebelfeldschule: Dialog mit Eltern ist nicht erwünscht.”) von Manni

Bild: (“Ebelfeldschule: Dialog mit Eltern ist nicht erwünscht. “) von Manni

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