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Rezension: Peter Pan in Kensington Gardens

von: Manni - 06•01•12
Peter Pan in Kensington Gardens

Peter Pan in Kensington Gardens

Einleitung

Als ich auf Blogg Dein Buch das Angebot für eine Rezension von Peter Pan in Kensington Gardens las, wurde ich neugierig, denn ich hatte, so muss ich zu meiner Schande gestehen, noch nie von diesem Buch gelesen oder gehört.

Nun bin ich mit der Disneyversion von Peter Pan und Wendy aufgewachsen, die ja einige Fragen zu Peter Pan offenlässt. In diesem Buch von James Matthew Barrie werden die meisten dieser Fragen beantwortet.

Buchgestaltung:

Als ich dieses wundervoll gestaltete Buch in meinen Händen hatte, war ich noch mehr auf den Inhalt gespannt, als ich es sowieso schon war und ich wurde nicht enttäuscht. Das Verlagshaus Mescheryakov hat sich mit der Gestaltung von Peter Pan in Kensington Gardens sehr viel Mühe gegeben und ein Buch zum Lesen und Anschauen gemacht.

Schon die stabile Bindung und die Gestaltung des Buchdeckels mit einer geheimnisvoll wirkenden, wundervoll geprägten, beinahe dreidimensionalen Originalillustration des Illustrators Arthur Rackham lies mich das Buch lieben, bevor ich es gelesen hatte. Das Buch enthält viele dieser wundervollen Illustrationen, die man sich auch nach dem Lesen der Geschichte ansehen wird. Das kann ein E-Book nicht bieten.

Die Geschichte

James Matthew Barrie schrieb schon 1902 in der Geschichte für Erwachsene The Little White Bird einen Abschnitt über Peter Pan, 1906 wurde daraus ein eigenständiges Buch: Peter Pan in Kensington Gardens.

Schon das Vorwort von Oxana Wassiliadi, Zwei Magier in London, lies mich eine fantasievolle Geschichte erwarten und handelt vom Zusammentreffen des Illustrators A. Rackham mit dem Schriftsteller J. M. Barrie.

Die Geschichte von Peter Pan beginnt mit einem Ausflug in den für Kinder „riesigen“ Park Kensington Gardens, dessen Wege, Plätze, Pflanzen, Wesen und menschlichen Besucher mit kindlicher Fantasie auf humorvolle Weise beschrieben werden. Peter Pan stammt wie alle Kinder von den Vögeln ab und entkommt dem Menschwerden im Alter von 7 Tagen.

Eines Nachts fliegt er, weil er sich noch daran erinnert, dass er in den ersten Tagen seines Lebens fliegen konnte, von seinem Fenster aus direkt in den Park und begegnet dort dem sonderbaren Volk der Elfen, das zunächst böse auf ihn ist, denn nach dem abendlichen Schließen der Tore des Parks, hat hier kein Mensch etwas verloren. Verzweifelt wendet er sich dem weisen Raben Salomo auf der Insel im Serpentine-See zu. Nicht mehr Vogel und nicht Mensch geworden, wird er von Salomo als „Zwischendrinding“ bezeichnet und kann nicht zurück zu seiner Mutter.

Hier beginnt erst die wirklich abenteuerliche Geschichte von Peter Pan. Er wird zu einem Teil des Parks und bleibt doch ein Außenseiter. Er ist ein glückliches „Zwischendrinding“. Nur die Sehnsucht nach seiner menschlichen Mutter macht ihn gelegentlich traurig. Dann kommt der Tag an dem er Mamie begegnet, seinem „ersten Mädchen“. Peter Pan freundet sich mit ihr an.

Fazit:

Das „Märchen“ Peter Pan in Kensington Gardens lässt Erwachsene zurück in die Kindheit reisen und Kinder wundervolle Fantasien ausleben. J. M. Barrie hat mit diesem Buch sein Händchen für fantasie- und humorvolle Kindergeschichten bewiesen. Durch die Unterstützung des Illustrators A. Rackhamwurde dieses tolle Buch abgerundet. Es eignet sich  hervorragend zum Vorlesen, wobei die Altersempfehlung ab 12 Jahren recht hoch angesetzt ist.
Dieses Buch ist ein „Muss“ für Erwachsene und Kinder. Peter Pan in Kensington Gardens ist auch ein Geschenktipp.

Meine Wertung (1 – 5):  5 Sterne

Danke, an das Verlagshaus Mescheryakov für die aufwendige Gestaltung und die Überlassung des Rezensionsexemplars von Peter Pan in Kensington Gardens, und an Blogg Dein Buch für die Vermittlung.

Format: 180 x 270 mm
216 Seiten
ISBN: 978-3-902755-14-8
Der Preis von 24,90 € ist angemessen.

Text: ( Rezension: Peter Pan in Kensington Gardens ) Manni

Creative Commons Lizenzvertrag

Bild: ( Cover von Peter Pan in Kensington Gardens )  ©Verlagshaus Mescheryakov


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