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Wahlen: Eine Lachnummer von Merkel, Westerwelle und Co

von: Manni - 28•03•11

Da glaubten Sie wirklich, eine Kehrtwende nach dem Ausstieg aus dem Ausstieg der Atomernergie, könnte die Landtagswahlen für CDU/CSU und FDP noch retten. Fast wäre ihnen ein Teil der Bürger auf den Leim gekrochen, aber das kleine Brüderlein hat dann auch die verschreckt, die schon daran glaubten.

Ja, Herr Mappus bekam auch sein Fett, trotz aller Ruderei in einem, für ihn viel zu großen, verschlickten Sumpf seiner Energielobby-Politik. Sicher hat ihm sein Verhalten in der Auseinandersetzung um Stuttgart-21 erste, tiefe Fleischwunden beigebracht und ihn zu einem Patienten seiner Partei gemacht, dem man besser Sterbehilfe geleistet hätte als ihn künstlich am Leben zu erhalten.

Rheinland-Pfalz begreift nun langsam auch, das ein „Landesvater Beck“ nicht das gelbe vom Ei ist, wenn man ihm zu viel Vertrauen und Macht gibt. Er muss nun wohl die Krone mit anderen Kräften teilen.

Und Hessen? Hier wurde die Mehrzahl der CDU-Bürgermeister in den Ruhestand verwiesen. Der FDP die Quittung für ihre Lobbypolitik, sowie dem Verhalten ihres unsäglich peinlichen Vorsitzenden Guide Westerwelle ausgeschrieben. Weitgehend draußen!!!

Wahlen sind eben doch ein bisschen Demokratie.

Nun sind allerdings die anderen, insbesondere die Grünen an der Reihe, ihre Versprechen in die Tat umzusetzen und nicht, wie schon mal geschehen, Pöstchenkriege zu führen und Schlüsselpositionen an unfähige aber lautstarke Parteigenossen zu verteilen.

Für die Berliner Regierungsetage war dieser Wahltag jedenfalls ein Schlag ins Gesicht und das mit Recht.

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4 Kommentare

  1. Es hat sich schon in den letzten 18 Monaten spürbar herausgestellt, dass Westerwelle nicht das Format hat, ein Staat wie die BRD als Außenminister zu vertreten. Allerdings auch innenpolitisch hat er sich durch seine Hartz4-Aussagen disqualifiziert. Als Bürger dieses Landes neigt man bereits zum Fremdschämen für unseren Außenminister. Die Fragestellung ist bloß, wann erlöst uns Westerwelle und tritt zurück?

    • Manni sagt:

      Das mit dem Erlösen kommt bald. Die eigenen Parteileute sägen schon. 🙂

  2. Die Demokratie ist in unserer Zeit nun mal die vorherrschende Regierungsform. Aber in der konkreten Durchführung kommen große Probleme auf, die an und für sich in der heutigen Zeit auf keinen Fall auftreten müssten. Nun wird auch in einigen Arabischen Staaten die Demokratie eingeführt, und die Probleme kommen auch hier auf. Und wer kommt dafür auf? Selbstverständlich der Steuerzahler. Zum Beispiel sieht man sich nur mal diese riesigen Werbekampagnen an. Anstatt Wähler (die übrigens für den Fortbestand der Parteien verantwortlich sind) sachlich zu erläutern welche Ziele sie haben, und was sie dafür unternehmen, verprassen sie Riesige Mengen an Toner und Papier, oder fahren mit riesigen Wahlständen herum. Anstatt den Staat mit ebendiesen Geldern zu stärken, sorgen sie dafür, dass Unternehmen, sogar teilweise Ausländische, viel Geld mit der Toleranz des Deutschen Bürgers zu verdienen. Lasst uns handeln! Ich drucke Plakate gegen solche Verschwendung.

  3. Die Freie Demokratische Partei hat einfach zu lange Zeit zugesehen, wie Guido Westerwelle die Partei kaputt macht. Ein Aufbruch sieht nun mal bestimmt anders aus. So, wie ich das wahrnehme, hat die FDP wie vorher noch noch nie in ihrer Historie an Substanz und Glaubwürdigkeit verloren. Diejenigen, die sie 2009 zum ersten Mal gewählt haben, werden das definitiv nicht mehr tun. Noch fataler ist aber, dass ihr jetzt auch die ohnehin kleine Stammwählerschaft den Rücken kehrt. Man fragt sich zweifellos, wer braucht eigentlich die FDP? Ausser Frau Merkel niemand mehr.

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