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Danny und das Leben

Die Party

von: Manni - 27•11•16

Die Einladung zur Party anlässlich des 50. Geburtstags von Andreas erreichte mich zur richtigen Zeit. Seit Wochen war mir nach Ausbrechen, nach Entspannung, nach Ablenkung und anderen Menschen.

Bild: Danny und das Leben

Danny und das Leben – Die Party

Die Auflösung meines Traums vom Familienleben, vom Glück zusammen mit ihr alt werden zu können und den Kindern eine intakte Familie zu bieten, war geplatzt. Sie hatte mir vor 3 Jahren mitgeteilt, dass sie sich einen anderen Mann gesucht hatte und unsere Beziehung als gescheitert sah. Wir hatten uns dann geeinigt, vorläufig das „Nestmodell“ zu leben, sofern das für uns beide machbar war. Die Basis dafür ist: Die Kinder bleiben im gewohnten Nest, die Eltern fliegen im Wechsel aus. Seit einem Jahr etwa veränderte sich Steffis Verhalten in eine Richtung, die ich nicht mehr akzeptieren konnte. Selbst einfache Kommunikation wurde immer schwerer. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass ich nicht wirklich zu mir selbst fand, kein eigenes Leben nach meinen Vorstellungen lebte. Das machte mich unzufrieden.

Wie auch immer, jetzt war ich hier, einer unter vielen Leuten, die ich kannte und zum Teil seit über 20 Jahren nicht getroffen hatte. Die oft gestellte Frage: „Du lebst?“ konnte ich lächelnd mit einem Zitat von Peter Sellers beantworten:

„Manche Männer, von denen man geglaubt hatte, sie seien längst tot, sind bloß verheiratet.“

Andreas war bemüht, mich trotz der Masse an Gästen ein bisschen zu betreuen und sah schnell, dass ich kein Problem damit hatte, auf meine alten Bekannten zuzugehen. Außerdem flirtete ich seit der Trennung von Steffi überall, sofern mich die jeweiligen Frauen wirklich interessierten und das waren nicht wenige. Nun tat ich das auch hier und hatte Spaß dabei.

Eigentlich hatte ich aber gar keine Lust weiter zu gehen, denn die meisten von ihnen wollten in die nächste feste Beziehung und hatten eine klare Vorstellung davon, wie denn der „Neue“ sein muss und bei den über 50-jährigen auch die feste Fantasie, dass die neue Beziehung die sein soll, bei der sie „ankommen“, was immer das bedeutete. Feste Beziehung war nicht mein Ziel und ich wollte an mir auch keine Anpassungen mehr zugunsten anderer Menschen vornehmen lassen, das hatte ich hinter mir.

Ich genoss den Abend in vollen Zügen. Es wurden alte Geschichten aufgewärmt, Witze erzählt, über fehlende Personen auf dieser Party geredet und konsumiert was das Fest bot.

Gegen ein Uhr war ich mit meiner erwachsenen Tochter verabredet, um sie von einer Party am anderen Ende der Stadt aufzupicken. Auf der Heimfahrt hatte ich eine lustige und den Abend abrundende Unterhaltung mit ihr.

Fortsetzung folgt …

Die Rechte an dem Beitrag „Danny und das Leben – Die Party“:

Text: (“Danny und das Leben – Die Party”) von Manni © 2016

Bild: (“Danny und das Leben – Die Party“) von Manni © 2016

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