Pofalla vs Bosbach: Wie ein wilder Stier

Pofalla - Wie ein wilder Stier beschimpfte er Wolfgang Bosbach
Pofalla – Wie ein wilder Stier beschimpfte er Wolfgang Bosbach

Herr Pofalla wurde gegenüber dem „Neinsager“ und Parteifeind Wolfgang Bosbach ein wenig ausfallend und beschimpfte ihn im Gossenjargon in schlimmster Form. Das tat er, weil Herr Bosbach ihn, mit seinem demokratischen Grundrecht als Bundestagsabgeordneter seine eigene Meinung zu vertreten, wie mit einem roten Tuch reizte.

Nun ging es hier nicht nur um die freie Entscheidung eines Mitglieds des Deutschen Bundestages, sondern auch darum, Schaden vom deutschen Volke abzuwenden, einem Eid, den auch alle anderen Abgeordneten gerecht werden sollten. Offenbar wollte Herr Pofalla, wohl wütend wie ein wilder Stier, nicht zu lassen, dass ein paar Eigenbrödler das schöne Rettungsschirmchen, das die von ihm vertretene Regierung und andere europäische Demokraturen mit so viel Mühe gebastelt hatten, kaputtmachten, denn dann würden die Bankster böse.

In seiner Wut geriet der „Stier“ allerdings an Wolfgang Bosbach, einen Torrero des verbalen Stierkampfes erster Güte. Der lies ihn mehrfach gekonnt, unter Olé-Rufen der gut gefüllten Medienarena, das rote Tuch passieren. Großes Herz bewies er durch sein Mitleid mit dem Stier. Er lies ihn großzügig am Leben, verzichtete also auf den Degen.

Bosbach besiegte den wilden Stier Pofalla. Seht, wie die Menge rast.
Bosbach besiegte den wilden Stier Pofalla. Seht, wie die Menge rast.

Die Schlachter allerdings warten schon auf Herrn Pofalla.

Text: Manni

Bilder:
Von Manni modifizierte Bilder “Pofalla – wilder Stier” (ursprüngliche Fotos von  teAM Deutschland und Manon71 ) und „Bosbach besiegt den wilden Stier“ (ursprüngliche Fotos von chris9773 und Manon71 )

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