Der Apple ist gegessen…

Der Apple ist gegessen
Der Apple ist gegessen

Bei uns in Hessen heißen Äpfel: Äppel oder Ebbel. Das der Klang dieses Wortes einmal eine andere Bedeutung als „frisches Obst von einem Baum“ haben würde, war in meiner Jugend noch nicht abzusehen. Heute wissen die in den Neunzigern des letzten Jahrhunderts Geborenen nicht mehr, was Äpfel sind, oder woher sie kommen, wohl aber was der Name Apple bedeutet und mit wem oder was dieser verbunden ist.

Es geht um den Club der Exklusivität. Den Club der Besitzer von MacBooks, IPhones, IPods und IPads. Verzeih mir Steve Jobs, dass ich hier ein wenig über diesen Club meckere. Du hast zweifellos eine Menge für die Computerwelt getan und bist mit Innovation nach vorne geprescht, danke dafür. Ich wünsche Dir noch einige Jahre als Ruheständler in dieser Welt, nachdem Du jetzt, leider krank, Deinen Chefsessel verlässt.

Wie Dein Unternehmen allerdings vom Exclusivclub zum ausbeutenden Massenclub geworden ist, muss Dich als „alten Hippie“ doch eher abstoßen. Apple hat es geschafft den MP3-Player zu einem Luxusgut zu machen, das mit ITunes gleich zu einer abhängig machenden Droge geworden ist. Apple macht seit einigen Jahren das, was Google oder Microsoft schon viel länger tun: Sie holen alles raus aus ihren Usern, was möglich ist. Mit IPhone und IPad sind noch mehr von Apps abhängig machende Produkte dazu gekommen. Inzwischen schleichen sich auch immer mehr Fehler in Soft- und Hardware ein, die alles andere als toll sind.

Da ich das Rad nicht neu erfinden möchte und hier einer darüber geschrieben hat, der anscheinend den ganzen Hype mitgemacht hat, lege ich meinen Lesern den wirklich lesenswerten Artikel von Hajo Schumacher auf Spiegel-Online ans Herz:

Abrechnung eines EX-Fans: Apple, es reicht!

Text: Manni

Bild: Der Apple ist gegessen von Manni

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