Zuckersüß – Genuss oder Geißel?

Beitrag zu: Mahlzeit

Sabienes Blogparade „Mahlzeit“ hat diese Woche das Thema „Zuckersüß“ auf dem Plan. Das ist allerdings ein wichtiges Thema in Sachen Ernährung.

Zuckersüß, die Verführung!

Wie Sabienes in ihrer Eröffnung zum Thema schreibt, gehört Zucker zu den Kohlenhydraten und ist die Verführung für die meisten Menschen, aber auch für die Tierwelt. Er ist Nahrungs- und Genussmittel zugleich und eines der Lebensmittel in unserer Gesellschaft, das kein Haltbarkeitsdatum trägt. Genau genommen braucht der der Zucker auch kein Mindesthaltbarkeitsdatum, er wird schneller verzehrt, als die meisten anderen Lebensmittel. Er ist unser Hauptbrennelement.

Seit ungefähr 8000 Jahren ist Zucker als Süßungsmittel der Menschen bekannt. Zunächst in Ostasien genutzt und dann über die Jahrtausende hinweg auch nach Europa gelangt, löste diese Form der Süßung zunächst nur für den reichen, mit zunehmendem Wohlstand, auch für den restlichen Teil der Menschheit die anderen Hauptsüßungsmittel ab.

Chemisch handelt es sich um Oxidationsprodukte von Alkoholen. Oft werden Süßspeisen in alten Geschichten und auch der heutigen Literatur als die „süße Verführung“ beschrieben. Unvergessen wird jedem dieser Film bleiben, wenn ihr ihn gesehen habt: Chocolat – Ein kleiner Biss genügt.

Zuckersüß - Gummibärchen, original: Tag der Deutschen Einheit von Lynne Hand
Zuckersüß – Gummibärchen, original: Tag der Deutschen Einheit von Lynne Hand

Klar will ich auch vieles zuckersüß!

Meine größten Lieblinge, die das Attribut zuckersüß tragen, kommen aus der feinen, meist teuren Patisserie. Aber in Ermangelung des nötigen Kleingelds tun es auch andere (schnelle) Zucker:

  • Schokolade, gerne der feineren und/oder der ausgefallenen Art,
  • Gummizeug (fast) aller Art,
  • Kuchen und Plätzchen,
  • Marzipan und Nugat,
  • Pralinen,
  • Nachtisch und Eis.

Es geht auch mal ein Joghurt mit Ahornsirup, Limonade, Honig im Kaffee oder Hefezopf mit Marmelade bzw. Gelee.

Ihr seht, ich lasse nichts aus. 😉 Auch unsere Kinder oder meine Frau mögen Süßigkeiten. Die Gefahr ist, dass es zu viel Zucker werden könnte, eine regelrechte Zuckersucht und die wird von den „Zucker-Verkäufern“ schön angeheizt. Das führt zu vielen dicken Menschen und mehr Krankheit der „Zuckerfresser“.

„Zuckersüß“, verspricht auch die Zuckerindustrie in der Werbung.

Und damit sind wir beim Nachteil einer wohlhabenden, kapitalistischen Gesellschaft (in der ich mich insgesamt wohlfühle). Wie bei allen guten Dingen gibt es auch hier in der Zuckerindustrie eine Menge Leute, die nichts anderes wollen, als dass möglichst viele Abhängige ihrem Zuckerkonsum frönen und diese Leute immer reicher auf Kosten der Gesundheit ihrer Mitmenschen werden.

Jeder ist seines Glückes Schmied und so kann ja jeder auch auf sich selbst achten. Wir sollten uns nur immer wieder mal bewusst machen, was wir alles Essen und ob das mehr zuckersüßes oder eben richtiges Essen ist. Wenn wir Zucker im richtigen Verhältnis zur sonstigen Nahrung zu uns nehmen, ist das ok. Außerdem gibt es ja die Alternativen in Form von Obst.

Zuckerersatzstoffe lehne ich völlig ab, zum einen, weil sie meist nicht gut schmecken oder sogar einen seltsamen Bei- bzw. Nachgeschmack haben, zum anderen, weil bis heute Krankheitsrisiken nicht wirklich klar sind.

Wenn schon zuckersüß, dann richtig.

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Text: (Zuckersüß – Genuss oder Geissel? ) von Manni

Bild mit vom Blogstandard abweichenden Rechten:

NamensnennungKeine kommerzielle NutzungKeine Bearbeitung (Zuckersüß – Gummibärchen, original: Tag der Deutschen Einheit von Lynne Hand)

10 Kommentare

    • Sollten wir nicht gucken, wenn wir Diät machen. 😉 In Frankfurt gibt es einen Laden, de r stark an den Laden aus dem Film erinnert und dort arbeitete (oder war sie die Inhaberin?) ein Frau, die der im Film ähnelte.

      LG
      Manni

  1. Hallo Manni,
    eine Ärztin hatte einer Patientin geraten, anstatt Gummibärchen lieber Schokolade zu essen.
    Auch wenn das biologisch gesehen den richtigen Anschein hat, so ist daraus ein Freifahrtschein zum Schokolade-Essen geworden.
    Ob das der Sinn der Sache war?
    LG Timm

    • Warum Gummibärchen „biologisch“ schlechter sein sollen, als Schokolade ist mir schleiherhaft. Warum und wem diese Ärztin das rät übrigens auch. Die Patientin war wohl noch nicht mündig.

      LG
      Manni

    • Mündig würde dann doch heißen:
      1. Warum hat die Patientin nicht gefragt und es Dir erklärt?
      2. Warum isst sie nach dieser Aussage so viel Schokolade und nicht hin und wieder mal (kontrolliert) ein Stückchen?

  2. Wie konnte ich nur Nougat vergessen 🙂 ?!
    Allerdings finde ich immer wieder den Punkt: Süßigkeiten/ Zucker macht dick.
    Das stimmt in soweit wie alles andere was wir zu uns nehmen auch dick machen.
    Die Menge macht es und wenn man genug Bewegung, Sport hat und ansonsten körperlich gesund ist, darf man auch mal mit gutem Gewissen naschen.

    herzliche Grüße
    Andrea

    • Welcher Zucker wird wie im Körper verarbeitet? Statt eines Apfels (hat ja auch Zucker) einen Schokoriegel (Zucker und schlecht verdauliche Fette) geht auch mal, sollte aber nicht die Regel sein, sonst macht der Riegel uns schneller dick. Und wir essen generell zu viel in unserer Gesellschaft. Die Dosis …

      …ebenso herzliche Grüße

      Manni

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